Lange Nacht der Forschung

„ThingsLogic vernetzt nicht nur Sensoren und Anwendungen sondern auch Firmen und Organisationen um Internet of Things Technologien (IoT) verständlich und greifbar zu machen.

Egal ob Smartcity oder Industrie 4.0, unser Vereinsnetzwerk bestehend aus Firmen, Universitäten und Organisationen aus dem Rheintal fördert das Verständnis für – und den Einsatz dieser Technologien.“ – Christian Anselmi / Obmann Thingslogic

Die LNF, die Lange Nacht der Forschung, findet 2020 Corona bedingt rein digital statt. Wir wollen euch mit dieser speziellen LNF Seite eine kompakte Übersicht zu unserem Verein geben, wer wir sind, was unsere Ziele sind und wohin die Reise gehen könnte.

In Form von kleinen Video Sequenzen erklärt DI Christian Anselmi – Obmann von Thingslogic – wie es zur Vereinsgründung gekommen ist und wo wir im Moment stehen.

Alles Begann 2017 auf dem UMMA HÜSLA Hackathon als zum ersten Mal das Wort Lora™ gefallen ist. In den folgenden Monaten hat sich dann ein Gruppe von Firmen zum Verein „ThingsLogic“ zusammengefunden.

In der Zwischenzeit sind wir 14 Mitglieder, die sich der verschiedensten Themen aus der Welt des IoT annehmen.

Egal ob Open-Data oder Artificial Intelligence, wir versuchen die Tech Community von Vorarlberg aktiv zu motivieren.

Ein paar Eckpunkte aus unseren Vereinsstatuten geben euch einen  Eindruck zu unseren Handlungsfeldern:

  • Errichtung einer freien Infrastruktur für die Übertragung von Sensordaten und Installation einer Sensor Infrastruktur als “Living Lab”
  • Erforschung der Möglichkeiten der Funktechnologie für Sensordaten
  • Experimentelle Entwicklungen und industrienahe Forschung der Vereinsmitglieder zu unterstützen
  • Fachliche und wissenschaftliche Unterstützung der Mitglieder im Bereich „Internet of Things“
  • Implementierung von Sensor Prototypen und Demo-Anwendungen

Unser Netzausbau und die Tatsache, daß wir ein gemeinnütziger Verein sind, stellt uns vor die größten Herausforderungen. Im Frühjahr 2020 haben wir mit über 20 Gateways unser Ziel, die Versorgung des Rheintals mit LoraWAN Funktechnologie, erreicht. Der weitere Ausbau bis nach Bludenz steht nun bevor und sollte bis Mitte 2021 abgeschlossen sein.

Alle Funkzellen senden ihre verschlüsselte Pakete an zwei Netzwerkziele. Mit der Anbindung von „The Things Network“ bedienen wir auch das vermutlich größte Open Access Sensor Netzwerk der Welt.

Es ist die Lora Funk-Technologie, die es uns erlaubt so rasch als Verein ein Sensor Netzwerk in dieser Dimension aufzubauen. Die Kosten der Funkzellen sind derart klein, dass wir auch als Verein – mit viel Ehrenamt – ein größeres Gebiet bedienen können.

Seit 2019 haben wir – vorwiegend aus Zeitgründen – ein EPU beauftragt uns die Lora Netzwerk Administration professionell zu übernehmen.

Und seit 2020 betreiben wir auch einen eigenen Lora Server um kleinere Forschungsfragen beantworten zu können. 

Ein paar Fakten zur Lora Funktechnologie:

  • ISM (also freie) Frequenzbänder: in Europa meistens 868 MHz, seltener 433 MHz
  • Sendeleistung Gateway (GW) & Sensor: +20 dBm bzw. maximal 25 mW (Vergleich WiFi: 100mW, 200mW; GSM Basisstation 10W – 50W)
  • Stromverbrauch GW: typisch 5W bis 15W
  • Datenraten: von 0,3 bis 50 kbit/s (Wifi: 150 MBit/s 300 MBit/s 450 MBit/s 600 MBit/s)
  • Duty Cycle: 1% 
  • Anzahl Kanäle: 10 Kanäle, davon 8 mit Datenrate von 250 bps bis 5,5 kbp, 1 bei 11 kbps und ein FSK-Kanal von 50 kbps
  • End to End Verschlüsselung: AES128

Eine gute Übersicht in Deutsch bietet auch dieser Artikel

Die größte Herausforderung für uns ist nach wie vor geeignete Standorte zu finden, nicht alle Standorte sind für unser Vorhaben verwendbar oder stellen uns vor zu große administrative Hürden (Vertrag, Zugang, …). Nachdem wir ein gemeinnütziger Verein sind, dürfen uns durch den Standort langfristig keine Kosten entstehen.

„Hey, wir sind immer auf der Suche nach Standorten, momentan speziell von Feldkirch bis Bludenz, einfach bei mir melden“ – Christian Anselmi auf die Frage was er sich wünscht

Aus unserem Alltag

Wie weit reicht nun diese LoraWAN Funk-Technologie?

Ein Bild sagt da mehr als tausend Worte.

2019 wurden in der Gegend von Überlingen / Bodensee mit einem Tiefenwasser Temperatursensor auf LoraWAN Basis Messungen durchgeführt. Unser Gateway (GW) auf dem Karren / Dornbirn konnte neben einigen anderen GWs die Messwerte empfangen.


 

Gibt es Tools für die Netzplanung?

2018: auf der Fachkonferenz Technik, Architektur und Life Sciences (FTAL) präsentieren Josef Böckle (NTB), Klaus Frick (NTB) und Christian Anselmi (ThingsLogic) eine neue Methoden der Feldstärken Modellierung an Hand des LoraWAN Netzes um Dornbirn.

Den ganzen Artikel findet ihr in den FTAL Proceedings auf den Seiten 25 – 27

Smart City Dornbirn Wettbewerb

ist die größte IoT Challenge in Österreich mit über 40 Einreichungen pro Jahr und attraktiven Preisen für junge und alte Tüftler.

Seit 2017 veranstaltet die Stadt Dornbirn in Kooperation mit ThingsLogic den Wettbewerb und kann 2020 auf eine bereits dreijährige Erfolgsgeschichte verweisen. Viele weitere Clips findet ihr hier.

Der Boots-Tracker ist nur eines von vielen eingereichten Projekten, Stefan Lutz hat damit eines seiner „Freizeit-Probleme“ gelöst.

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