LoRaWAN auf Wildtier-Spurensuche

Wie überwacht man Wildtiere energieeffizient über Monate hinweg? Genau dieser Frage widmet sich ein laufendes Projekt mit GPS-Sendern und LoRaWAN-Technologie.

Die Idee: Zweimal täglich senden die Tracker ihre Position an eine Datenbank – und das mit minimalem Energieverbrauch. LoRaWAN eignet sich dafür besonders gut, da die Funktechnologie stromsparend arbeitet und sich das Netz mit eigenen Gateways flexibel erweitern lässt.

In der Praxis zeigte sich jedoch schnell: Theorie und Realität liegen oft auseinander. Vor allem die kompakte Bauform der Sender erschwert eine optimale Antennenplatzierung, wodurch es zu Übertragungsproblemen kommen kann. Mehrfache Sendeversuche erhöhen wiederum den Energieverbrauch.

Für die Netzplanung wurde die Funkabdeckung mit der Software Radio Mobile simuliert. Erste Feldtests bestätigen bereits eine gute Übereinstimmung zwischen Simulation und Realität.

Trotz einiger Herausforderungen zeigt die Testphase deutlich: LoRaWAN besitzt großes Potenzial für modernes Wildtiermonitoring. Die gewonnenen Daten liefern wertvolle Erkenntnisse für zukünftige IoT- und Tracking-Projekte.

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